aikido

Videoclip unseres Lehrers Philippe Orban, 2014 Seminar im Jikishin Dojo, Aukland

Was ist Aikido

Aikido ist eine japanische Kampfkunst entwickelt durch O-sensei Morihei Ueshiba (1883-1969). Die wohl wichtigste Eigenschaft dieser Kampfkunst ist die Aufhebung der Opposition der Kämpfer. So entstehen die Techniken als Ausdruck eines spezifischen Konfliktes.

 

Die Silben Ai - Ki - Do werden gemein hin übersetzt als:

Ai = Harmonie - im Sinne von "zusammenpassend", "übereinstimmend" usw.

Ki = Energie - im Sinne von mentaler, innerer Kraft, Atemenergie 

Do = Weg - "wie man etwas tut"

 

Im Unterschied zu gewohnten Verhaltensweisen verfolgt Aikido nicht das Konzept der Gegenwehr, sondern der Anpassung.

An Stelle des "Gegenangriffs" tritt eine Destabilisierung des Angreifers im Einklang mit dessen  Bewegung und Absicht.

Aikido vermeidet die destruktive Auseinandersetzung und beendet Konflikte ohne zu besiegen.

Aikido ist eine Friedenstechnik, darauf ausgerichtet die Gegenwart wahrzunehmen, Geist und Körper zu vereinen, Menschlickeit zu entfalten und Konflikte aufzulösen. 

 

Aikido ist kein Sport, auch wenn es konditionelle Eigenschaften besitzt und die körperliche Fitness fördert. Aikido erlaubt tiefere Erfahrungen unseres menschlichen Wesens die auch außerhalb des Trainings Bestand haben.

 

Weitere Informationen zu Aikido erhalten Sie im Internet z.B. auf der Seite des Aikikai-Weltverbandes.

 

Was hat der Kreis, unser Vereinssymbol mit Aikido zu tun

Bei der Gründung unseres Vereins wollten wir einen Namen wählen der auch unsere Auffassung von Aikido bzw. Budo wiederspiegelt. Wir haben den Namen "Maru Dojo " gewählt. Als Dojo bezeichnet man den Trainingsraum.

Maru (jap.) bedeutet „Kreis, rund“. Das beschreibt den Charakter der natürlichen, harmonischen Bewegungen wie sie im Aikido und auch anderen Kampfkünsten geübt werden.

Der Kreis steht ebenso für die natürlichen Zyklen wie für die sich wiederholenden Trainingsprozesse. Man wiederholt um zum Kern der Sache vorzustoßen und ihr Wesen zu erfassen.

 

Als enso (Zen-Symbol) verweist der Kreis auf die absolute Leere wie auch auf die Gesamtheit (Universum, Alles) und die Vollkommenheit durch die Vereinigung dieser Gegensätze.

Der noch nicht komplett beendete, noch geöffnete Kreis steht für fortschreitende Entwicklung, Veränderung und verweist auf die Unvollkommenheit alles Existierenden.